Wir bilden
Sozialberufe.

Grundbildung

Die berufliche Grundbildung vermittelt den Lernenden Kenntnisse und Fähigkeiten, die zur Ausübung eines Berufs notwendig sind. Sie bildet die Basis für lebenslanges Lernen. Die sozialen Berufe bieten vielseitige Arbeitsorte mit interessanten Perspektiven für alle, die beruflich gerne mit Menschen zusammenarbeiten und sich für diese engagieren möchten.

 

Die*der Assistent*in Gesundheit und Soziales unterstützt in ambulanten und stationären Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens Menschen aller Altersstufen mit physischen, kognitiven, psychischen oder sozialen Einschränkungen bzw. Beeinträchtigungen in der Bewältigung ihres Alltags. Menschen begleiten und betreuen, die auf Unterstützung angewiesen sind – das ist die zentrale Aufgabe in diesem Beruf. 

Assistent*innen Gesundheit und Soziales nehmen Pflege- und Betreuungssaufgaben gemäss Auftrag wahr. Sie begleiten Klient*innen bei Aktivitäten im Alltag, führen Haushaltsarbeiten im Wohnbereich bzw. in der Wohnung der Klient*innen durch und erledigen einfache administrative und logistische Arbeiten mit Bezug zum Tätigkeitsbereich.

Mögliche Arbeitsorte sind Alters- und Pflegeheime, Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen, Spitäler und Spitex-Organisationen.


Anforderungen
Volksschulabschluss sowie Kontaktfreudigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, hauswirtschaftliche Kenntnisse, praktischer Sinn, Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit.

Dauer
2 Jahre

Die berufliche Grundbildung findet an folgenden drei Lernorten statt

  • Praktische Ausbildung im Lehrbetrieb
  • Schulische Bildung in der Berufsfachschule
  • Ergänzung von beruflicher Praxis und schulischer Bildung in den Überbetrieblichen Kursen


Abschluss
Eidgenössischer Berufsattest (EBA) als Assistent*in Gesundheit und Soziales


 

Berufsinformationen

Flyer AGS
Berufsinformationen AGS


Berufsporträt

Filmbeitrag AGS
Von AGS zu FaBe


Gesetzliche Grundlagen

Bildungsverordnung
Berechnung BFS- und ÜK-Zeit für Betriebe


Ausbildung

Themenübersicht der Überbetrieblichen Kurse Bildungsverordnung
Bildungsplan
Empfehlungen zur Selektion von Lernenden
Lohnempfehlungen
Beilage zu Anhang 2 Bildungsplan Transferrichtlinien
Begleitende Massnahmen Anhang 2
Nachweis Kompetenzerwerb Formular
Nachweis Kompetenzerwerb Wegleitung
Überprüfung Kompetenzerwerb Hilfsmittel
Formulare und Erläuterungen zu den Kompetenznachweisen

FaBe begleiten und unterstützen Kinder, Menschen im Alter oder Menschen mit Beeinträchtigung individuell oder in Gruppen. Sie richten ihre Angebote an den Bedürfnissen, Interessen und am Entwicklungsstand der betreuten Personen aus, unterstützen Bildungs- und Entwicklungsprozesse und fördern die Selbstbestimmung und Teilhabe der Menschen. Sie gestalten die Beziehungsarbeit mit den betreuten Personen professionell und erbringen die Leistungen selbstständig und in enger Zusammenarbeit mit ihren Teammitgliedern.


Fachrichtung Kinder (Kin)
In dieser Fachrichtung arbeiten FaBe mit Kindern und Jugendlichen bis 15 Jahren im Bereich der familien- und schulergänzenden Bildung und Betreuung. In Kindertagesstätten, Tagesschulen, sozialpädagogischen Organisationen oder Familien gestalten sie Angebote mit dem Ziel, Entwicklungsprozesse situations- und altersgerecht anzuregen.


Fachrichtung Menschen im Alter (MiA)
FaBe dieser Fachrichtung arbeiten in (teil-)stationären Betreuungs- und Pflegezentren, Angeboten für Menschen mit Demenz, Spitex oder anderen ambulanten Organisationen. Sie führen professionelle Pflegehandlungen durch und unterstützen die Menschen mit dem Ziel, ihre psychosoziale Gesundheit und Selbständigkeit zu stärken bzw. zu erhalten.


Fachrichtung Menschen mit Beeinträchtigung (MmB)
In dieser Fachrichtung sind FaBe in (teil-)stationären Wohn- und Arbeitsangeboten für Menschen mit Beeinträchtigung aller Lebensalter und Heilpädagogischen Schulen tätig. Ihr Auftrag setzt sich zum Ziel, die Menschen in ihren Entwicklungsprozessen individuell zu unterstützen und eine möglichst selbstbestimmte und kompetente Teilhabe zu ermöglichen.


Generalistische Ausrichtung (Gen)
In der generalistischen Ausrichtung absolvieren die Lernenden ihre Ausbildung in der beruflichen Praxis in Betrieben aller drei oben erwähnten Fachrichtungen. Die Berufsfachschule für Lernende der generalistischen Ausbildung befindet sich in Posieux (Fribourg).


Anforderungen
Abgeschlossene Volksschule der mittleren oder höheren Stufe (Orientierungshilfen: Gesamtnotendurchschnitt Sekundarstufe A: 4.5 bzw. Sekundarstufe B: 5.0, Sprachkompetenz Deutsch mind. Niveau B2 (mind. Niveau C1 bei bilingualer Ausbildung) und gute schriftliche Kenntnisse). Ein Berufsorientierungsschnuppern in einem Betrieb ist empfehlenswert. Die Eignungsabklärung erfolgt durch den Lehrbetrieb. Für diesen Beruf sind insbesondere folgende persönliche Eigenschaften wichtig: gute Auffassungsgabe und Beobachtungsfähigkeit, hohe soziale und personale Kompetenzen, grosses Einfühlungsvermögen, Freude an der Zusammenarbeit mit Menschen sowie an grundpflegerischen und hauswirtschaftlichen Aufgaben, Sorgfalt und Zuverlässigkeit, Kreativität, Flexibilität und Offenheit, Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Diskretion.


Dauer
3 Jahre


Abschluss
Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) als Fachfrau*Fachmann Betreuung


Die berufliche Grundbildung findet für alle Lernenden an drei Lernorten statt:

  • Bildung in beruflicher Praxis im Lehrbetrieb:
    Durchschnittlich 3.5 Tage pro Woche
  • Schulische Bildung in der Berufsfachschule (BFS Winterthur oder BZZ Horgen): 
    1. und 2. Lehrjahr: 2 Tage / 3. Lehrjahr: 1 Tag
  • Überbetriebliche Kurse (ÜK): 
    Insgesamt 20 Tage während der gesamten Ausbildung

 

Aktuell befindet sich die Grundbildung Fachfrau*Fachmann Betreuung (FaBe) in der Überführungsphase einer neuen Bildungsverordnung (BiVo). Diese tritt ab August 2021 mit Wirkung auf das Qualifikationsverfahren (QV) 2024 in Kraft. In der Grafik erhalten Sie einen Überblick dazu.

Ausbildungsunterlagen und -instrumente bis QV 2023:
Sämtliche für die Ausbildung relevanten Unterlagen und Informationen finden Sie nachfolgend:

Die neue Bildungsverordnung (BiVo) FaBe trat per August 2021 mit Wirkung auf das Qualifikationsverfahren (QV) 2024 in Kraft. In der Grafik erhalten Sie einen Überblick dazu.

Ausbildungsunterlagen und -instrumente ab QV 2024:
Sämtliche für die Ausbildung relevanten Unterlagen und Informationen finden Sie nachfolgend:

Unterlagen Allgemein

>Umsetzungsinstrumente Einführungsvideo
>Bildungsverordnung FaBe
>Bildungsplan FaBe
>Beilage zu Anhang 2 Bildungsplan Transferrichtlinien
>Übersicht Handlungskompetenzen
>Lernortkoordinationstabelle alle FR
>Lernortkoordinationstabelle Kin
>Lernortkoordinationstabelle MiA
>Lernortkoordinationstabelle MmB
>Übersicht revidierte Bildungsgrundlage FaBe
>Präzisierung BiVo Art. 10: Anforderungen an BB
>Präzisierung BiVo Art. 11: Höchstzahl Lernende
>Berechnung BFS- und ÜK-Zeit für Betriebe

Unterlagen Betrieb

>Leistungszieltabelle Betrieb Kin
>Leistungszieltabelle Betrieb MiA
>Leistungszieltabelle Betrieb MmB
>Lerndokumentation Videotutorial
>Lerndokumentation Leitfaden
>Lerndokumentation Formular
>Lerndokumentation Hinweis Mustervorlagen
>Semesterrückblick Formular
>Probezeitbericht Formular
>Bildungsbericht Formular
>Empfehlung Selektion Lernende
>Merkblatt Medikamente MiA
>Merkblatt Medikamente MmB

>Ausbildungshandbuch und Mustervorlagen FaBe
>Information Ausbildungsplattform time2learn

Unterlagen BFS/BZZ

>Schulortzuteilung BFS/BZZ
>Schullehrplan BFS Kin
>Schullehrplan BZZ Kin
>Schullehrplan BFS MiA
>Schullehrplan BFS MmB
>Ausbildungsprogramm Allg. HK
>Ausbildungsprogramm Kin
>Ausbildungsprogramm MiA
>Ausbildungsprogramm MmB
>Übersicht Handlungskompetenzen Berufskenntnisse
>Lektionentafel alle FR
>Lektionentafel Kin
>Lektionentafel MiA
>Lektionentafel MmB

>Lehrmittel Allgemeine Handlungskompetenzen
>Lehrmittel Fachrichtung Kin
>Lehrmittel Fachrichtung MiA
>Lehrmittel Fachrichtung MmB


Weitere Informationen finden Sie direkt bei der Berufsfachschule Winterthur (BFS) und beim Bildungszentrum Zürichsee (BZZ).

Unterlagen ÜK

>ÜK-Kursübersicht
>Übersicht ÜK-Leistungsziele
>Ausbildungsprogramm ÜK

Assistent*in Gesundheit und Soziales (AGS)

Das Qualifikationsverfahren setzt sich aus drei Qualifikationsbereichen sowie der Erfahrungsnote zusammen:

  • Die praktische Prüfung als individuelle praktische Arbeit (IPA)
  • Die schriftliche Prüfung der Berufskenntnisse
  • Die Abschlussprüfung Allgemeinbildung
  • Die Erfahrungsnote setzt sich zusammen aus den Semesternoten des Berufskundeunterrichts und den Erfahrungsnoten der Praxis
     

Informationen
Präsentation zum Qualifikationsverfahren AGS 2021
Wegleitung zum Qualifikationsverfahren AGS
Qualifikationsverfahren: Informationen und Dokumente (SavoirSocial)
 


Fachfrau*Fachmann Betreuung (FaBe)

Der Bildungsplan bildet die Grundlage für die individuelle Praktische Arbeit (IPA) und die Berufskenntnisse. Mit dem QV schliessen die Lernenden ihre Ausbildung ab.

Im QV wird nachgewiesen, dass folgende Kompetenzen erworben worden sind:

  • Fachkompetenz
  • Methodenkompetenz
  • Sozial- und Selbstkompetenz
     

Das QV umfasst drei Teile

1. Individuelle Praktische Arbeit (IPA): Die*der Kandidat*in stellt ihre*seine Fähigkeiten und Kompetenzen anhand einer Praktischen Arbeit unter Beweis. Die Praktische Arbeit ist als Einzelarbeit selbständig in der vorgegebenen Zeit zu lösen. Sie findet im berufspraktischen Alltag im Lehrbetrieb statt. Die IPA dauert 16 Stunden und umfasst folgende Positionen:

  • Planen der Arbeit, Dokumentation, Arbeitsplan und Arbeitsjournal (2 Std.)
  • Ausführen der Aufgaben, Arbeitsjournal führen (8 Std.)
  • Dokumentation fertig stellen (2 Std.)
  • Erarbeiten Präsentation (3.25 Std.)
  • Präsentation ( 0.25 Std.) und anschliessendes Fachgespräch (0.5 Std.)
     

2. Berufskenntnisse: Die Berufskenntnisse werden in folgenden fünf Positionen geprüft (schriftliche und mündliche Prüfungen):

  • Begleiten, Betreuen im Alltag
  • Mensch und Entwicklung; Kommunikation, Zusammenarbeit
  • Berufsrolle, Ethik, Rahmenbedingungen, Organisation, Arbeitstechnik, Qualität
  • Spezifische Berufskenntnisse
     

3. Allgemeinbildung: Im Qualifikationsbereich Allgemeinbildung werden die über die gesamte der beruflichen Grundbildung erworbenen Kenntnisse im Fach «allgemein bildender Unterricht» geprüft. Die Note setzt sich aus der Erfahrungsnote sowie den Noten der Vertiefungsarbeit und der Schlussprüfung zusammen.

 

Informationen
Information QV 2023 (OdA Soziales Zürich)
Wegleitung Qualifikationsverfahren FaBe 2022
Informationen und Dokumente (SavoirSocial)
Qualifikationsverfahren der Berufslehre (Mittelschul- und Berufsbildungsamt Kanton Zürich)
PKORG, ONLINE-TOOL

Es gibt auch für Erwachsene die Möglichkeit, einen eidgenössisch anerkannten Abschluss als Assistent*in Gesundheit und Soziales (AGS) oder Fachfrau*Fachmann Betreuung (FaBe) zu erlangen. Dazu gibt es folgende vier Möglichkeiten:

  • Die zweijährige AGS- oder dreijährige FaBe-Grundbildung als Standard-Berufslehre
  • Die verkürzte zweijährige FaBe-Grundbildung
  • Die direkte Zulassung zum Qualifikationsverfahren (gem. Art. 32 BBV)
  • Das Validierungsverfahren

Die verkürzte Grundbildung (mit Lehrvertrag)
Falls Sie die Mindestanforderungen bzgl. Vorbildung, Berufserfahrung und Mindestalter gemäss den Empfehlungen von SavoirSocial erfüllen (vgl. nachstehendes «Merkblatt für die Betriebe zur verkürzten Ausbildung»), können Sie beim Mittelschul- und Berufsbildungsamt Zürich (MBA) ein Gesuch bzgl. Verkürzung der beruflichen Grundbildung auf zwei Jahre stellen.

Die direkte Zulassung zum Qualifikationsverfahren (gem. Art. 32 BBV, ohne Lehrvertrag)
Falls Sie über mindestens fünf Jahre Berufserfahrung verfügen und mindestens zwei davon im Berufsfeld Betreuung gesammelt hat, können Sie sich beim kantonalen Amt für Berufsbildung für das Qualifikationsverfahren (Abschlussprüfung) anmelden.

Validierungsverfahren für Berufsleute (ohne Lehrvertrag)Das Validierungsverfahren bietet Ihnen die Möglichkeit, das eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) ausserhalb der regulären Qualifikationsverfahren zu erwerben. Voraussetzung dafür sind mindestens fünf Jahre Berufserfahrung. Bereits erworbene Kompetenzen werden in einem Dossier nachgewiesen. Expert*innen vergleichen dieses mit dem Qualifikationsprofil Fachfrau*Fachmann Betreuung. Bei allfälligen Lücken sind von Ihnen ergänzende Bildungsleistungen zu erbringen. Sobald Sie alle Qualifikationen nachgewiesen haben, wird Ihnen vom zuständigen Amt für Berufsbildung das EFZ ausgestellt.


Allgemeine Berufsinformationen für Erwachsene

Merkblatt für die Betriebe zur verkürzten Ausbildung
Empfehlung für die Schweizerische Berufsbildungsämterkonferenz
Informationen zu Berufswechsel und Berufsabschluss für Erwachsene (SBFI)
Bildungsabschluss nachholen (Laufbahnberatung Kanton Zürich) 
Validierungsverfahren (Kanton Zürich)
Wichtige Informationen zum Validierungsverfahren Fachfrau/-mann Betreuung EFZ (FaBe)

Berufsporträts

Vom Logistikassistenten zum Fachmann Betreuung: Interview mit Michael Imfeld, der mit 27 Jahren eine zweite Lehre als Fachmann Betreuung beginnt. Filmbeitrag

Obligatorische Informationsanlässe für die Validierungsvefahren

Fachfrau*Fachmann Betreuung EFZ
Termine und Anmeldeformulare

Verkürzte Grundbildung FaBe: Unterlagen

Neben den allgemeinverbindlichen Unterlagen der FaBe-Grundbildung (Bildungsverordnung, Bildungsplan, Lerndokumentation etc.; vgl. Ausbildungsdokumente FaBe ab QV 2024), sind nachfolgend die spezifischen Unterlagen für die zweijährige Grundbildung FaBe aufgeführt:

Unterlagen Allgemein

Lernortkoordinationstabelle alle FR
Lernortkoordinationstabelle Kin
Lernortkoordinationstabelle MiA
Lernortkoordinationstabelle MmB

Unterlagen Betrieb

Leistungszieltabelle Kin
Leistungszieltabelle MiA
Leistungszieltabelle MmB
Ressourcentabelle alle FR
Ressourcentabelle Betrieb Kin
Ressourcentabelle Betrieb MiA
Ressourcentabelle Betrieb MmB

Unterlagen BFS/BZZ

Schullehrplan BFS FR Kin
Schullehrplan BZZ FR Kin
Schullehrplan BFS FR MiA
Schullehrplan BFS FR MmB
Ausbildungsprogramm allg. HK
Ausbildungsprogramm FR Kin
Ausbildungsprogramm FR MiA
Ausbildungsprogramm FR MmB
Lektionentafel alle FR
Lektionentafel FR Kin
Lektionentafel FR MiA
Lektionentafel FR MmB

Unterlagen ÜK

ÜK-Kursübersicht
Übersicht ÜK-Leistungsziele
Ausbildungsprogramm ÜK

Eines der zentralen Ziele der Revision FaBe sieht eine Stärkung der Lernortkooperation vor. Mit Einführung der neuen Bildungsverordnung wurden erste Anpassungen etabliert, die nun auf regionaler/kantonaler Ebene überprüft und bei Bedarf weiterentwickelt werden. Als Grundlage dient hierzu die Lernortkooperationsmatrix von SavoirSocial. Unter Leitung der OdA Soziales Zürich koordiniert die Arbeitsgruppe Lernortkooperation FaBe (AG LOK FaBe) diesen Entwicklungsprozess im Kanton Zürich.

Die AG LOK FaBe...

  • evaluiert die Qualität der Lernortkooperation und eruiert den Optimierungsbedarf,
  • erarbeitet Vorschläge zur Weiterentwicklung der Lernortkooperation zuhanden der zuständigen Entscheidungsträger*innen auf kantonaler Ebene und
  • konzipiert bzw. unterstützt bei Bedarf die Entwicklung allfälliger Massnahmen.

Liste der Mitglieder

Qualitäts- und Koordinationskommission (QuKo) AGS Zürich:

Die Qualitäts- und Koordinationskommission AGS überprüft die Qualität der ÜK. Die Evaluationsergebnisse werden im jährlichen Qualitätsbericht ÜK AGS den beiden Vorständen der OdA G ZH und der OdA Soziales Zürich vorgelegt. In der Kommission sind Vertreter*innen aller Berufsbranchen und Lernorte vertreten.

Liste der Mitglieder

Überbetriebliche Kurse, ÜK-Kommissionen, Kurskommission (KuKo) Zürich-Schaffhausen:

Die ÜK-Kurskommission FaBe Zürich-Schaffhausen überprüft die Qualität der ÜK nach den QualÜK-Richtlinien der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK). Auf Grundlage der kontinuierlichen Kurshospitationen und der jährlichen Audits werden die Evaluationsergebnisse dem Vorstand der OdA Soziales Zürich vorgelegt und im Rahmen des Jahresberichts durch die Mitgliederversammlung verabschiedet. In der Kommission sind Vertreter*innen aller drei Fachrichtungen und Lernorte vertreten.

Liste der Mitglieder

Die Berufsmaturität verbindet eine berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (Berufslehre) mit einer erweiterten Allgemeinbildung. Ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis in einer beruflichen Grundbildung ist Bestandteil des Berufsmaturitätsabschlusses. 

Die Berufsmaturität eröffnet Jugendlichen neue Möglichkeiten. Die Berufsmaturandinnen und -maturanden verfügen über eine doppelte Qualifikation: Sie haben mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) einen Berufsabschluss, kennen das Arbeitsleben und können im erlernten Beruf arbeiten. Das Berufsmaturitätszeugnis bestätigt darüber hinaus eine erweiterte Allgemeinbildung sowie die Studierfähigkeit für eine Fachhochschule, woraus sich erweiterte Karrieremöglichkeiten erschliessen..

Berufsmaturität BM 1 - während der beruflichen Grundbildung
Die Berufsmaturität kann während der beruflichen Grundbildung und zusätzlich zum Unterricht an der Berufsfachschule absolviert werden. Die Anmeldung für die BM 1 kann bereits vor Erhalt des unterschriebenen Lehrvertrages erfolgen. 

Die Ausrichtung der Berufsmaturität wird von der beruflichen Grundbildung bestimmt. Bei der Ausbildung zur*m Fachfrau*Fachmann Betreuung folgt es dem Bildungsgang 5, Gesundheit und Soziales. Interview mit Julian Glaus, FaBe Fachrichtung Kinderbetreuung mit BM 1

BM 1 Flex: Zum Abschluss in vier Jahren
Die lehrbegleitende Berufsmaturität (BM1) für Fachfrauen*Fachmänner Betreuung bietet seit 2018/19 ein flexibles Ausbildungsmodell: 4-jährige Berufsmaturitätsschule mit 3-jähriger Lehre. Verglichen mit dem bestehenden Angebot bedeutet das 40 Ausbildungstage mehr im Betrieb.

Flyer für FaBe-Lernende
BM 1 Flex: Neues Ausbildungsmodell für die Berufsmaturität BM1 FaBe

Liliane Ryser, Geschäftsleiterin der OdA Soziales Zürich und Niklaus Schatzmann, Chef des Zürcher Mittelschul- und Berufsbildungsamtes, geben im SRF Regionaljournal ZH/SH Auskunft über das Modell BM 1 Flex. 

Berufsmaturität BM 2 - nach der beruflichen Grundbildung
Die Berufsmaturität kann auch erst nach einer abgeschlossenen Berufslehre mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) in Vollzeitbildungsgängen oder berufsbegleitend erlangt werden. Die Anmeldung für die BM 2 kann vor Abschluss der Berufslehre erfolgen.

In der BM 2 sind alle Ausrichtungen offen. Sie ermöglicht also auch eine berufliche Neuorientierung.

Aufnahme 
Die Berufsmaturitätsschulen führen einheitliche schriftliche Aufnahmeprüfungen durch. Prüfungsfächer sind: Deutsch, Französisch, Englisch und Mathematik. Prüfungsinhalt ist der Stoff der dritten Sekundarklasse. 

Eine weitere Voraussetzung für die Zulassung zum Berufsmaturitätsunterricht ist ein Lehrvertrag für eine drei- oder vierjährige berufliche Grundbildung beziehungsweise für die BM 2 ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ). 


Anmeldung 
Anmeldeformulare sind erhältlich bei den Berufsmaturitätsschulen und beim Mittelschul- und Berufsbildungsamt

Vorbereitung
Die Berufsbildungsschule Winterthur bietet verschiedene Vorbereitungs-Kurse für die BMS-Aufnahmeprüfung an: Berufsbildungsschule Winterthur BBW.

Wer sich für die Berufsmaturität entscheidet, ist bereit, einen Sondereffort zu leisten. Ein Berufsmaturitätszeugnis steht daher auch für eine motivierte, zielstrebige und belastbare Persönlichkeit.
 


Informationen zur Berufsmatur

Allg. Broschüre Berufsmaturität

Berufsbildungsamt

Nützliche Links

Lexikon der Berufsbildung

Lehrstellensuche

Lehrstellennachweis (LENA - berufsberatung.ch)

Yousty-Lehrstellentreffpunkt

Beratungsangebote

Nachteilsausgleich

Lernende mit Behinderungen oder Lern- und Leistungsschwierigkeiten (wie Dyslexie, Dyskalkulie oder AD[H]S) können Massnahmen zum Nachteilsausgleich beantragen.


Förrlibuckstrasse 60
8005 Zürich
044 501 51 61
info@oda-soziales-zh.ch
www.oda-soziales-zh.ch





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