Wir bilden
Sozialberufe.

Höhere Berufsbildung

Die Höhere Berufsbildung vermittelt Qualifikationen, die zum Ausüben einer anspruchs- und verantwortungsvollen Berufstätigkeit erforderlich sind.

Berufsleuten mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) oder einem gleichwertigen Abschluss auf Sekundarstufe II ermöglicht die Höhere Berufsbildung eine Spezialisierung und ein Vertiefen des Fachwissens. Ausserdem können Qualifikationen im Bereich der Unternehmensführung erlangt werden.
Die Höhere Berufsbildung baut auf der beruflichen Erfahrung auf (Bildungssystematik Sozialbereich). Sie kombiniert Unterricht und Berufspraxis miteinander und stellt so das duale System der Berufsbildung auch auf der Tertiärstufe sicher.
Die höhere Berufsbildung umfasst:

  • die eidgenössischen Prüfungen (Berufsprüfung und Höhere Fachprüfung)
  • die Bildungsgänge an Höheren Fachschulen (HF)

 

Bei der Berufsprüfung handelt es sich in der Regel um eine Spezialisierung und Vertiefung der beruflichen Handlungskompetenzen im ursprünglich erlernten Beruf oder in einem Beruf derselben Branche.
Wer eine Berufsprüfung (BP) erfolgreich abgelegt hat, erhält einen eidgenössischen Fachausweis (z.B. als Fachfrau*Fachmann Langzeitpflege und -betreuung). Die Berufsprüfung qualifiziert für Stellen, bei denen vertiefte Fachkenntnisse und/oder Führungsqualitäten verlangt werden. Berufsleuten mit eidgenössischem Fachausweis werden auch grössere Aufgabenbereiche übergeben und die Ausbildung von Lernenden anvertraut.

Vorbereitung: Berufsbegleitende Kurse. Der Besuch dieser Kurse ist freiwillig, wird aber empfohlen. Sie ermöglichen den Teilnehmenden, sich gezielt und fundiert auf die Prüfungen vorzubereiten.
Abschluss: Eidgenössischer Fachausweis


Arbeitsagoge*in

Arbeitsagog*innen begleiten Menschen, deren Zugang zur Arbeitswelt aus verschiedenen Gründen erschwert ist, z.B. Menschen mit einer Beeinträchtigung, Menschen im Strafvollzug, Menschen mit einer Suchtproblematik etc.

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Job Coach*in

Job Coachinnen und Coaches begleiten und unterstützen Menschen, deren Zugang zum Arbeitsmarkt beziehungsweise deren Verbleib an einer Arbeitsstelle aus verschiedenen Gründen erschwert ist. Ziel ihrer Arbeit ist die nachhaltige berufliche Integration.

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Fachfrau*Fachmann in psychiatrischer Pflege und Betreuung

Fachfrauen*Fachmänner in psychiatrischer Pflege und Betreeung gestalten gemeinsam mit den Klient*innen den Alltag und unterstützen sie ressourcenorientiert im Umgang mit den Auswirkungen ihrer Erkrankung. 

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Fachfrau*Fachmann Langzeitpflege und -betreuung mit eidg. Fachausweis

Die Fachfrauen*Fachmänner Langzeitpflege und -betreuung führen die bedarfs- und situationsgerechte Pflege und Betreuung in stationären und ambulanten Einrichtungen der Langzeitpflege durch.

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Migrationsfachfrau*fachmann mit eidg. Fachausweis

Die Migrationsfachperson berät und begleitet Menschen mit Migrationshintergrund in rechtlichen und sozialen Fragen und unterstützt sie bei der Eingliederung.

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Sozialbegleiter*in mit eidg. Fachausweis

Sozialbegleiter*innen bieten alltagsnahe soziale Begleitung mit Schwerpunkt im nichtstationären Sozialbereich.

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Spezialist*in für die Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung mit eidg. Fachausweis

Die Spezialist*innen begleiten Menschen unterschiedlichen Alters mit Beeinträchtigungen. Im Zentrum der Arbeit steht die hohe Lebensqualität sowie die Selbstbestimmung und Teilhabe der begleiteten Menschen – auch in anspruchsvollen Betreuungssituationen.

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Teamleiter*in in sozialen und sozial-medizinischen Institutionen mit eidg. Fachausweis

Die Berufsprüfung zur Teamleitung stellt die erste Stufe der eidgenössischen Qualifikation für branchenspezifische Führungsaufgaben im sozialen und sozialmedizinischen Bereich dar.

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Die Höheren Fachprüfungen dienen der Vorbereitung auf die Führung eines Unternehmens bzw. eines Unternehmensbereichs und / oder der weiteren fachlichen Vertiefung und Spezialisierung und der beruflichen Handlungskompetenzen in Richtung Expertentum.

Vorbereitung: Berufsbegleitende Kurse. Der Besuch dieser Kurse ist freiwillig, wird aber empfohlen. Sie ermöglichen den Teilnehmer*innen, sich gezielt und fundiert auf die Prüfungen vorzubereiten.
Abschluss: Eidgenössisches Diplom
 


Fachexperte*in im Bereich Mütter-/Väterberatung

Die neue Höhere Fachprüfung soll die Fachpersonen für die Anforderungen in der Mütter-/Väterberatung auf Tertiärstufe qualifizieren. Das Berufsbild geht von einer umfassenden Begleitung und Unterstützung von Bezugspersonen von Kindern zwischen 0 und 5 Jahren aus. Der*die Mütter-Väterberater*in begleitet und unterstützt die Bezugspersonen bei der Bewältigung vielfältiger und situativer Herausforderungen und Anliegen des Alltags

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Blindenführhundeinstruktor*in

Blindenführhundeinstruktor*innen prüfen Hunde auf ihre Eignung als Führhunde. Sie bilden diese aus und instruieren die künftigen Halter*innen.

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Institutionsleiter*in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich

Institutionsleiter*innen führen soziale und sozialmedizinische Einrichtungen. Sie organisieren den Betrieb, sind verantwortlich für die Finanzen, das Personal und die Wirtschaftlichkeit und vertreten ihre Institution nach aussen.

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Rehabilitationsexperte*in für sehbehinderte und blinde Menschen

Die Expert*innen unterstützen Menschen mit Sehbeeinträchtigungen dabei, ein eigenständiges Leben zu führen. Sie beraten sie bezüglich Hilfsmittel, fördern ihre Sinne und schulen sie in der Fortbewegung sowie Alltagsbewältigung.

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Supervisor*in - Coach / Organisationsberater*in

Organisationsberater*innen unterstützen Organisationen in Veränderungs- und Entwicklungsprozessen. Sie tragen zur erhöhten Leistungsfähigkeit und Selbstorganisation sowie zur Balance zwischen Wandel und Stabilität bei.

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Eine Vollzeitausbildung an einer Höheren Fachschule dauert mindestens zwei Jahre, die berufsbegleitende Ausbildung mindestens drei Jahre. Mit ihrer Diplom- oder Projektarbeit belegen die Studierenden, dass sie anspruchsvolle Aufgaben umfassend und selbstständig lösen können.
Den Absolvent*innen einer Höheren Fachschule eröffnen sich interessante Perspektiven als Fach- und Führungspersonen. Ein Diplom HF legt die Basis für eine vielversprechende berufliche Karriere.

Abschluss: Eidgenössisches Diplom HF

Die Höheren Fachschulen
 


Dipl. Gemeindeanimator*in HF

Die Gemeindeanimator*innen sind Fachpersonen für die Unterstützung der Bevölkerung bei der Teilhabe an der Gesellschaft und Gemeinschaft. Grundanliegen ist die Verbesserung des sozialen Zusammenlebens im Gemeinwesen.

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Dipl. Kindererzieher*in HF

Kindererzieher*innen betreuen Kinder im Vorschul- und Schulalter in der familien- und schulergänzenden Betreuung. Ihre Tätigkeitsfelder umfassen die Bereiche Pädagogik und Bildung. Sie sind in privaten und öffentlichen Organisationen wie Kindertagesstätten oder Horten, bei Mittagstischen sowie in stationären und soziokulturellen Einrichtungen tätig.

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Dipl. Sozialpädagoge*in HF

Sozialpädagog*innen HF arbeiten in sozialen ambulanten und (teil)stationären Einrichtungen. Sie unterstützen Menschen aller Lebensalter, deren selbstständige Lebensgestaltung und/oder soziale Integration gefährdet oder erschwert ist.

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Dipl. Leiter*in Arbeitsagogik (früher dipl. Sozialpädagogische*r Werkstattleiter*in HF)

Leiter*innen Arbeitsagogik arbeiten in Arbeitsprojekten für Erwerbslose oder Asylsuchende, in Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung, in Kliniken, Therapiezentren oder im Straf- und Massnahmenvollzug.

Weitere Informationen

Fachhochschulen bieten qualifizierten Berufsleuten ein Studium. Zugelassen sind Absolvent*innen einer Berufsmaturität sowie Inhaber*innen einer gymnasialen Maturität, wenn sie über eine einjährige Arbeitswelterfahrung verfügen.

Vorbereitung: Studium
Abschluss: Bachelor

Traditionellerweise wird zwischen den drei Teilbereichen Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Soziokultur unterschieden. Es existieren integrale Studiengänge in Sozialer Arbeit oder disziplinspezifische Studiengänge in Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Soziokultur.

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Fachkonferenz Soziale Arbeit der Fachhochschulen der Schweiz (SASSA)

Das einzige universitäre Angebot im Bereich Soziale Arbeit in der Schweiz ist das Bachelorstudium «Sozialarbeit und Sozialpolitik» an der Universität Freiburg. Es setzt sich wissenschaftlich mit dem schweizerischen Sozialwesen auseinander.


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