Wir bilden
Sozialberufe.

Fa-Best: Berufsmeisterschaften der Betreuungsprofis

Fünf regionale und kantonale OdA Soziales (und Gesundheit) - Aargau, Bern, St. Gallen, Zentralschweiz und Zürich - machten sich 2016 auf den Weg einen Wettbewerb im Beruf FaBe zu organisieren.

Die Berufsmeisterschaften sollen eine Plattform bieten, um professionelle Betreuung für ein breiteres Publikum sichtbar zu machen und die externe Wahrnehmung dieses Berufs positiv zu beeinflussen.

Seit 2017 zeigen die Berufsmeisterschaften auf lebendige und spannende Art die Vielfalt und Breite der Sozialen Berufe.

Fa-Best - Berufsmeisterschaft der Betreuungsprofis

  • ist eine völlig neue Art von Berufsmeisterschaft
  • stellt den Beruf Fachfrau/ Fachmann Betreuung und die damit verbundenen Anforderungen einer breiten Öffentlichkeit vor
  • zeigt die anspruchsvollen Aufgaben der professionellen Betreuung
  • veranschaulicht die Ausbildungsarbeit der Lehrbetriebe
  • bietet Eltern, Verwandten, Freunden, kurz allen Interessierten einen erlebnisorientierten Einblick in den abwechslungsreichen und herausfordernden Beruf
  • schafft eine innovative Plattform für die öffentliche Anerkennung
  • macht die Leistungsbereitschaft und hohe Professionalität der Berufsleute sichtbar

Weitere Informationen: www.fa-best.ch

2019 - regionale Meisterschaften

Die Berufsmeisterschaften gehen in die nächste Runde.

Alle Daten und Durchführungsorte werden sobald bekannt an dieser Stelle und auf der Homepage der Berufsmeisterschaften Fa-Best publiziert (www.fa-best.ch)

Final der Berufsmeisterschaften

14 Finalist*innen aus fünf Regionen der Deutschschweiz haben am ersten überregionalen Final der Berufsmeisterschaften Fa-Best teilgenommen. Die drei Podestplätze gingen nach Bern, Zürich und Aargau. Der anspruchsvolle Wettkampf fand im Beisein von über 200 Beteiligten, Gästen und Interessierten statt. Mit herausfordernden und alltagsnahen Aufgabenstellungen ist ein spanneder Wettbewerb durchgeführt worden. Dem Publikum ist ein authentisches und vielfältiges Bild des Berufes Fachfrau/-mann Betreuung präsentiert worden. Vielen war vorher nicht bewusst, wie breit und anspruchsvoll dieser Beruf ist.

Fa-Best Final: Der Filmclip
Fa-Best Final: Die Fotogalerie
Der Schlussbericht dokumentiert den Fa-Best Finalvon der Planung bis zur Rechnung

Die Finalistinnen und Finalist: Von links nach rechts, hintere Reihe: Saša Atelšek, Anja-Maja Gretler, Martijn Deriks, Delia Suter, Anna Poschung, Karin von Burg; Mitte: Joana Laube, Marion Zimmermann, Stefanie Thalmann, Cathrine Spindler; vordere Reihe: Sharon Woop, Jana Friebe, Tamara Metzger (Nicht auf dem Bild: Joelle Herzog)

Im Bildungszentrum der OdA Soziales Zürich war der Wettbewerb in Form eines Postenlaufs aufgebaut. An jedem Posten musste eine Aufgabe gelöst werden. Den Betreuungsprofis wurden bewusst anspruchsvolle und alltagsnahe Aufgaben gestellt, die sie vor dem interessierten Publikum mit grosser Professionalität und Leidenschaft lösten. Das Publikum konnte frei zirkulieren und das Geschehen beobachten. Die FinalistInnen haben sich letztes Jahr in den regionalen Meisterschaften durchgesetzt und gehören zu den besten ihres Berufs. Dementsprechend spannend war die Kür um die begehrten Podestplätze.

Als erstes mussten Handlungsmöglichkeiten in vorgegebene Situationen ausgearbeitet und erklärt werden. Ferner waren konkrete Angebote zur Förderung der Selbstbestimmung der betreuten Personen auszuarbeiten. In Rollenspielen sind Strategien zur Alltagsgestaltung und Konfliktlösungen durchgespielt worden. Bei allen Aufgaben mussten die Teilnehmenden zu den praktischen Lösungen auch ihr Vorgehen reflektieren und fachlich begründen. Das ungewohnte Setting und die Öffentlichkeit bildeten dabei zusätzliche Herausforderungen. Am Ende des Finals stand Teamarbeit im Vordergrund. Es galt, gemeinsam einen Weg auszuknobeln, um einen Holzklotz möglichst weit vorne zu platzieren, ohne eine Linie zu überschreiten. Bei dieser Aufgabe überboten sich die Gruppen mit akrobatischen Einlagen.

Alle FinalistInnen haben die Aufgaben mit Bravour gelöst und dem Publikum auf höchstem Niveau Einblick in ihren Beruf gewährt. Unterschiedlich waren die Herangehensweisen und die Lösungsansätze. Die Beurteilungen waren dementsprechend knifflig, sind aber transparent und nachvollziehbar erfolgt. Die Aufgabenstellungen basieren auf der Bildungsverordnung, so dass die Messbarkeit und faire Bewertungen gewährleistet sind.

Es war ein spanneder und lehrreicher Nachmittag für alle. «Wir waren miteinander da, wir haben miteinander gekämpft und wir haben miteinander gewonnen. Ich bin sehr glücklich.» So das Fazit einer der Finalistinnen.

Strahlende Gewinnerin ist Karin von Burg aus Bern. «Wir haben einfach alle versucht, die Aufgaben bestmöglich zu lösen. Es ist für mich sehr überraschend, dass ich gewonnen habe. Ich konnte den Leuten zeigen, wie wichtig unser Beruf ist. Das macht mich stolz.»

Rangliste
1 Karin von Burg, Kita Gwundernase Hirslanden, Bern
2 Jana Friebe, Alterswohnheim am Wildbach, Wetzikon
3 Joana Laube, KSB Kita BaSpi, Baden-Dättwil

Erste regionale Berufsmeisterschaft der Betreuungsprofis

45 junge Fachfrauen und Fachmänner Betreuung (FaBe) haben am 18. November 2017 an den ersten regionalen Berufsmeisterschaften in Zürich, Bern, Aargau, St. Gallen und der Zentralschweiz teilgenommen. Die gut besuchten Anlässe waren ein voller Erfolg.

Der Schlussbericht: Berufswettbewerb Fa-Best, ein Experiment, ein Risiko, eine Innovation?

 

Fa-Best 2017 in Zürich

Fa-Best 2017: Der Film (inkl. Kurzversion)
Fa-Best 2017: Zur Fotogalerie

Vor mehr als 200 interessierten Besucherinnen und Besucher haben in Zürich 14 Berufsleute der professionellen Betreuung an der Fa-Best 2017 ihre Fähigkeiten demonstriert. Im Wettbewerb waren vier alltagsnahe und anspruchsvolle Aufgaben zu lösen. Die Kandidaten mussten ein Beispiel aus ihrer beruflichen Praxis präsentieren, professionelle Handlungsmöglichkeiten in herausfordernden Situationen erarbeiten sowie ihre Kommunikationsfähigkeiten in Szenen mit Schauspielenden beweisen. Die letzte Aufgabe war ein Teamauftrag, in dem die jungen Berufsleute ihre Teamfähigkeit beweisen mussten.

Die Kandidatinnen und Kandidaten lösten die Aufgaben mit viel Einsatz und Begeisterung. Sie waren sichtlich stolz, dem Publikum ihre Professionalität und ihr Können demonstrieren zu können. Im Publikum fieberten viele Angehörige mit. Neugierig nahmen sie Einblick in die Arbeitswelt der professionellen Betreuung und waren beeindruckt, wie anspruchsvoll die Arbeit der Betreuerinnen und Betreuer ist. Auch die zahlreichen VertreterInnen der Betriebe waren von den Leistungen sehr angetan.

Die Atmosphäre war von einem offenen und freundschaftlichen Geist geprägt. Obwohl es sich um einen Wettbewerb handelte, stand bei den jungen Berufsleuten nicht die Konkurrenz im Vordergrund, sondern der Stolz auf ihren Beruf.

Die Stimmen aus dem Publikum waren mehrheitlich begeistert. Man habe sich natürlich im Vorfeld überlegt, wie das sein wird, was und wie gezeigt werden kann. Das Erlebte habe total überrascht und es sei toll, dass alle drei Fachrichtungen berücksichtigt sind. Die Berufsleute zeigten, dass sie die gelernten Fähigkeiten auf andere Bereiche und Probleme transferieren können: Die FaBe sind echte Sozialprofis. Auf eine sehr freundliche und offene Art habe man erfahren, was den Beruf ausmacht und wie wichtig die Tätigkeit ist.

Medienspiegel

 

Rangliste
1 Anja-Maja Gretler, KZU - Kita Rägebogefisch, Bassersdorf
2 Jana Friebe, Alterswohnheim am Wildbach, Wetzikon
3 Sasa Atelsek, Playground education, Zürich


Frau Anja-Maja Gretler sowie die Zweit- und Drittplazierte werden am 17. November 2018 in Zürich am ersten Fa-Best Final 2018 teilnehmen.

 

 


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